Kastration bei Rüden - Ein Erfahrungsbericht

von Gisela Bergs


"Malakay"

Mir bzw.unserer Familie fiel die Entscheidung wirklich nicht leicht.

Nachdem in der Nachbarschaft mehrere Hündinnen läufig wurden und unser "lieber Malakay" sich auserkoren fühlte, alle Hundedamen zu beglücken fing bei uns der fürchterliche Ausnahmezustand an.

Malakay büchste immer wieder aus, winselte den ganzen Tag herum, bellte (wir konnten uns tagsüber nicht mehr normal unterhalten!) Unser Familienrat beschloß zunächst "hiermit müssen wir eben leben". Geht vorbei. Dachten wir!!
Die nächste Hündin wurde läufig. Unser "armer Malakay" kam nicht mehr zur Ruhe (wir auch nicht!). Die nächste Familiensitzung beschloß: "Hiermit kann man nicht leben"!

Dann stellte sich die Frage,welcher Hundebe sitzer wäre eigentlich an Nachwuchs interessiert? Momentan war keiner da, und würde es diesen in der Zukunft geben?

Um unseren und Malakays Frieden wieder herzustellen haben wir uns zur Kastration entschlossen. Es hat uns keinen Moment Leid getan. Bekannte meinten, er würde sich vom Wesen, Fell und Gewicht verändern, dies ist aber nicht der Fall. Er fühlt sich nun nicht mehr fürs Decken zuständig,spielt dennoch gerne mit anderen Hunde-Damen. Und das Markieren an jedem Blümlein und Grashalm, sieht er nun auch nicht mehr als seine Pflicht an!
- Ist auch ganz angenehm!

Wir sind jedenfalls froh, diesen Schritt getan zu haben!

Viele liebe Grüße, bis bald mal Gisela

 

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